Archiv

:'/

Manches ist so wundervoll, dass es schon reicht, irrtümlich daran geglaubt zu haben!

1.10.11 19:07, kommentieren

LIEBE endet mit dem gleichen Buchstaben mit dem EINSAMKEIT beginnt.

2.10.11 22:19, kommentieren

Uhja, so ist das.

Es war einmal ein Junge, der einen schlechten Charakter hatte
und sehr gemein zu seiner Freundin war.

Sein Vater sah dies und gab ihm einen Sack
voller Nägel und sagte zu ihm, er müsse jedes Mal,
wenn er die Geduld mit dem Mädchen verliert,
einen Nagel in den Gartenzaun schlagen.
 
Am ersten Tag schlug er 37 Nägel in den Gartenzaun.
In den folgenden Wochen lernte er sich zu beherrschen.
Und er musste immer weniger Nägel in den Zaun schlagen.
Er merkte, dass es anstrengender war, Nägel zu schlagen,
als sich zu beherrschen.
 
Endlich kam der Tag, an dem er keinen Nagel mehr schlagen musste.
Also ging er zu seinem Vater und erzählte ihm das.
Der Vater sagte, er solle jeden Tag,
an dem er sich beherrschen konnte, einen Nagel herausziehen.
Nach einiger Zeit war es so weit!
Kein Nagel steckte mehr im Zaun.
 
 
Der Vater sagte: Mein Sohn, du hast dich gut benommen, doch schau dir den Gartenzaun an. Er ist voller Löcher und wird nie mehr so sein wie früher.
 
Wenn du dich mit einem Mädchen streitest, schlecht mit ihr umgehst, und ihr etwas Böses tust, dann hinterläßt du ihr eine Wunde im Herz wie diese hier im Zaun.
Es ändert nichts, wie oft du dich entschuldigst, die Wunden werden bleiben.

3.10.11 19:41, kommentieren

In the arms of the angel
fly away from here -
from this dark cold hotel room
and the endlessness that you feel
you are pulled from the wreckage
of your silent reverie
you're in the arms of the angel
may you find some comfort here

5.10.11 21:14, kommentieren

Brief eines unbekannten Studenten

Bitte höre, was ich nicht sage !
Laß dich nicht von mir narren. Laß dich nicht durch das Gesicht täuschen, das ich mache. Denn ich trage tausend Masken, die ich fürchte abzulegen. Und keine davon bin ich. So tun als ob, ist eine Kunst, die mir zur zweiten Natur wurde. Aber laß dich dadurch nicht täuschen, um Gottes Willen, laß dich nicht von mir narren.

Ich mache den Eindruck, als sei ich umgänglich, als sei alles sonnig und heiter in mir, innen wie außen, als sei mein Name Vertrauen und mein Spiel Kühle, als sei ich ein stilles Wasser und als könne ich über alles bestimmen, so als brauchte ich niemanden. Aber glaube mir nicht, bitte glaube mir nicht !
Mein Äußeres mag sicher erscheinen, aber es ist eine Maske. Darunter ist nichts Entsprechendes. Darunter bin ich wie ich wirklich bin: verwirrt, in Furcht und alleine. Aber ich verberge das. Ich möchte nicht, daß es irgend jemand merkt. Beim bloßen Gedanken an meine Schwäche bekomme ich Panik und fürchte mich davor, mich anderen überhaupt auszusetzen. Gerade deshalb erfinde ich verzweifelt Masken, hinter denen ich mich verbergen kann: eine lässige, kluge Fassade, die mir hilft, etwas vorzutäuschen, die mich vor dem wissenden Blick schützt, der mich erkennen würde. Dabei wäre dieser Blick gerade meine Rettung. Und ich weiß es. Wenn er verbunden wäre mit Angenommenwerden, mit Liebe. Das ist das einzige, das mir Sicherheit geben würde, die ich mir selbst nicht geben kann:
Daß ich wirklich etwas wert bin !

Aber das sage ich dir nicht. Ich wage es nicht. Ich habe Angst davor.
Ich habe Angst, daß dein Blick nicht von Annahme und Liebe begleitet wird. Ich fürchte, du wirst gering von mir denken und über mich lachen - und dein Lachen würde mich umbringen. Ich habe Angst, daß ich tief drinnen in mir selbst nichts bin, nichts wert, und daß du das siehst und mich abweisen wirst. So spiele ich mein Spiel, mein verzweifeltes Spiel: eine sichere Fassade außen und ein zitterndes Kind innen.

Ich rede daher im gängigen Ton oberflächlichen Geschwätzes. Ich erzähle dir alles, was wirklich nichts ist, und nichts von dem, was wirklich ist, was in mir schreit: deshalb laß dich nicht täuschen von dem, was ich aus Gewohnheit rede. Bitte höre sorgfältig hin und versuche zu hören, was ich nicht sage, was ich gerne sagen möchte, was ich um des Überlebens willen rede, und was ich nicht sagen kann.

Ich verabscheue Versteckspiel. Ehrlich! Ich verabscheue dieses oberflächliche Spiel, das ich da aufführe. Es ist ein unechtes Spiel. Ich möchte wirklich echt und spontan sein können, einfach ich selbst, aber du mußt mir helfen. Du mußt deine Hand ausstrecken, selbst wenn es gerade das Letzte zu sein scheint, was ich mir wünsche. Nur du kannst diesen leeren Glanz von meinen Augen nehmen. Nur du kannst mich zum Leben rufen. Jedesmal, wenn du freundlich und sanft bist und mir Mut machst, jedesmal wenn du zu verstehen suchst, weil du dich wirklich um mich sorgst, bekommt mein Herz Flügel - sehr kleine Flügel, sehr brüchige Schwingen, aber Flügel!
Dein Gespür, dein Mitgefühl und die Kraft deines Verstehens hauchen mir Leben ein. Ich möchte, daß du das weißt. Ich möchte, daß du weißt, wie wichtig du für mich bist, wie sehr du aus mir den Menschen machen kannst, der ich wirklich bin - wenn du willst. Bitte, ich wünschte du wolltest. Du allein kannst die Wand niederreißen, hinter der ich zittere. Du allein kannst mir die Maske abnehmen. Du allein kannst mich aus meiner Schattenwelt, aus Angst und Unsicherheit befreien - aus meiner Einsamkeit.

Übersieh mich nicht. Bitte - bitte, übergehe mich nicht! Es wird nicht leicht für dich sein. Die lang andauernde Überzeugung, wertlos zu sein, schafft dicke Mauern. Je näher du mir kommst, desto blinder schlage ich zurück. Ich wehre mich gegen das, wonach ich schreie. Aber man hat mir gesagt, daß Liebe stärker sei als jeder Schutzwall, und darin liegt meine Hoffnung.

Bitte versuche diese Mauern einzureißen, mit sicheren Händen, aber mit zarten Händen: ein Kind ist sehr empfindsam. Wer ich bin, magst du fragen. Ich bin jemand, den du sehr gut kennst. Denn ich bin jedermann, den du triffst, jeder Mann und jede Frau, die dir begegnen. ♥

6.10.11 18:35, kommentieren

:o

MAL VERLIERT MAN; MAL GEWINNT DER ANDERE! :'/

17.10.11 18:13, kommentieren

Auch wenn alle einer Meinung sind, können alle Unrecht haben!

20.10.11 19:45, kommentieren